Mittwoch, 19. März 2008

Kangaroo Island

Kangaroo Island war einfach ein Traum! Wir haben in den zwei Tagen auf der Insel so viele Tiere gesehen, damit koennte man einen ganzen Zoo fuellen!

Delfine, Koalas, Pelikane, Papageien in allen Farben, einen Adler, Kakadus, zwei Arten von Seerobben, zwei Echidnas, Opssums, die ganz neugierig in unserem Night Camp nach Essen gesucht haben, Pinguine und nicht zuletzt natuerlich Kaenguruhs und Wallabees, ihre kleineren Verwandten. Und alle in freier Wildbahn!

Dazu kamen noch traumhafte Straende wie der Hanson Beach, an dem ein Sechs-Sterne-Hotel entstehen soll, die remarkable Rocks aus Vulkangesteinm, die Little Sahara, in der wir Sandboarden waren, und die rauhe Kueste der Admirals Arch, wo man die neusellaendischen Robben besuchen kann. Die Nacht haben wir alle unter freiem Himmel verbracht! Am naechsten morgen wurden wir von Kangaroos geweckt, die um uns herumhuepften! Traumhafter Sonnenaufgang im "Outback von Kangaroo Island"!

Adelaide

In Adeliade erlebe ich gerade die laengste Hitzewelle seit Wetteraufzeichnung! Im Maerz war es noch nie ueber einen solangen Zeiraum tagsueber um die 40 Grad und nachts um die 30 Grad warm! Mich freutr das natuerlich sehr, denn das bedeuted Strandwetter: die Tage in Adelaide habe ich daher mit den Leuten von der Great Ocean Road Tour am Glenelg Beach verbracht und Abends gab es BBQ oder eine Abschied zu feiern. Nun sind alle anderen weitergezogen und ich hoffe, Einige in Alice Springs wiederzutreffen.

Dafuer geniesse ich mit Nikos Familie die Sunsets am Henley Beach, besuche das Fringe Festival oder treffe einen Freund, den ich letztes Jahr in Las Vegas kennen gelernt habe!

Great Ocean Road

Nach einem grossen Abschied in Melbourne ging es dann mit einer dreitaegigen Bustour ueber die Great Ocean Road und durch den Grampians Nationalpark nach Adelaide.

Klar, die Great Ocean Road ist ein muss: 12 Apostels, London Bridge... etwa alle halbe Stunde gab es einen Fotostopp! Die Zwoelf Apostel, von denen es ja nur noch neun gibt, haben wir bei Tag, beim Sunset und im Morgenlicht abgelichtet. Unsere Gruppe bestand aus 17 netten Leuten aus Israel, Frankreich, England, Schweiz, Oesterreich, Niederlande und Deutschland. Zusammen mit unserer australischen Reiseleiterin Ali haben wir die Great Ocean Road und die Grampians gerockt, getreu dem Motto: we'll dominate it! Auf dem Weg habe ich meine ersten wild lebenden Koalas gesehen!

Am dritten Tag sind wir dann in den Grampians auf den Hollow Mountain gestiegen, von dem aus man eine super Sicht ueber den Nationalpark hatte. Von dort aus ging es dann ueber die Grenze nach South Australia. Auf dem Highway hatten wir dann erstmal eine Reifenpanne und wir mussten etwa eine Stunde in der Hitze stehen, bis unsere Jungs den Reifen gewechseklt hatten. Ich kann mir nun ungefaher vorstellen, dass ich nicht im Outback liegen bleiben moechte, wo keine anderen Autos passieren!

Abends haben wir dann aber wohl behalten Adelaide erreicht, wo ich von einem Freund aus Byron Bay abgeholt wurde, der mich zu seiner Familie in Adelaide eingeladen hat.

Phillip Island

Fuer zwei Tage habe ich dann einen kleinen Ausflug nach Phillip Island gemacht. Da ich in der Woche da war, hatte ich den Crowed Beach fast fuer mich alleine. Abends stand dann die Pinguin Parade auf dem Programm, wirklcih sehr touristisch. Es ist eine riesige Tribune am Strand aufgebaut, Scheinwerfer leuchten den Strand ab, und die armen kleinen Pinguine trauen sich kaum ayus dem Wasser! Natuerlich sind sie zuckersuess, wie sie in kleinen Gruppen ganz tollpatschig an land kommen und in die Duenen zu ihren Schlaf- und Brutplaetzen watscheln! Zumindest wird der Eintrittspreis von stolzen 18 $ fuer Forschungszwecke genutzt und man erfaehrt im angeschlossenen Museum einiges ueber die kleinsten Pinguine der Welt und ihre Artgenossen.

Am zweiten Tag auf Phillip Island sind wir dann mit dem Auto an die suedlichen Straende der Insel gefahren. Da es morgens recht bewoelkt war, konnten wir stundenlang die Straende entlang laufen, ohne einer Menschenseele zu begegenen! Genial! Einen Sonnenbrand habe ich mir trotzdem geholt! :-) Wir sind dann bis zum westlichsten Punkt der Insel die ueber die Duenen gewandert. Toller Ausblick! Am naechsten Morgen ging es dann schon wieder zurueck nach Melbourne, die zwei Tage ausspannen habe ich sehr genossen!

Dienstag, 4. März 2008

Melbourne

Vor ein paar Tagen habe ich Melbourne verlassen, und bin mit dem Greyhoundbus ueber Nacht nach Sydney gefahren, und von dort am naechsten morgen nach Melbourne geflogen. Seit Donnerstag wohne ich nun hier in Melbourne bei Freunden und geniesse den Luxus eines eigenen Gaestezimmers, einer persoenlichen Reisefueherin (meine Freundin Antje), einem Pool, der zur Apartmentanlage gehoert und eines tollen Ausblicks auf Melbournes City vom Balkon aus.

Melbourne macht seinen sprichwoertlichen vier Jahreszeiten an einem Tag alle Ehre: das Wetter hier ist unberechenbar, morgens hatten wir zwei mal Regen und Wolken, mittags wurde es dann spaetetens aber immer sonnig. Bei Wind ist es schon ganz schoen kalt, wenn es aber windstill ist, ist es kaum auszuhalten in der Sonne!

Das tolle hier sind die vielen verschiedenen Straende: in naechtser Naehe der Port Melbourne Beach und St Kilda, ein schnuckliges kleines Viertel mit vielen Restaurants, Eisdielen und Konditoreien und einem Strand mit Beachpromenade im amerikanischen Stil. Mit dem Auto ist man auch ganz schnell auf der Mornington Halbinsel, Phillip Island oder am Ausgangspunkt der Great Ocean Road.

Auch eine Entdeckungstour wert sind die vielen Maerkte, der Victoria Market ist der beruehmteste. Dort gibt es sehr guenstig Obst, Gemuese, Fleisch und Fisch zu erstehen. Ausserdem viele italienische Delikatessen, Backwaren Kaffee, Tee und auch Kleidung. Meine Errungenschaft war Kaenguruhfleisch, das wir dann am abend verkostet haben.

Am Wochenende haben wir eine Tour nach Torquay an den Strand gemacht. Hier beginnt die beruehmte Great Ocean Road! Der Strand lag dann auch an einer typischen Steilkueste, oben die gruen bewachsenen Duenen und unten am Strand waren Hoehlen in den Fels gewaschen. Ein Strand weiter befand sich der Bells Beach, ein ganz beruehmter Surfer Beach, aber auch an unserem Strand waren die Wellen nicht zu missachten!

Am Samstag abend haben wir uns mit Isomatten und Fressalien bewaffnet in den Botanischen Garten aufgemacht, wo das Moonlight Cinema auf dem Programm stand. Eine tolle Kulisse: wir lagen in mitten der anderen Cineasten, die teilweise ihre Oberbetten mitgebracht hatten, an einem Huegel mit Blick auf einen kleinen See, auf dem die Leinwand aufgebaut war. Um uns herum die exotischen Pflanzen, vor uns die Palmen und Skyline Melbournes, ueber uns ein sternenklarer Himmel und die Flughunde, die ihre Runden kreisten! Leider wurde es wirklich sehr sehr kalt, nun wussten wir die zuvor belaechelten Oberbetten zu schaetzen!

Am Montag dagegen war es ganz windstill und wir haben am Strand fast einen Sonnenstich bekommen! Hoffentlich haelt sich der Spaetsommer noh ein bisschen, denn morgen werde ich noch mal ein bisschen Natur geniessen und fuer zwei Naechte nach Phillip Island fahren, wo es die beruehmte und vermutlich sehr touristische Penguin Perade zu bestaunen gilt. Aber das ist es mir wert, um die kleinsten Pinguine der Welt an Land gehen zu sehen!